I can see a lot of life in you

Untitled by smallcutsensations

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der geruch meiner kameras, alt, als würde man in die schränke der großeltern abtauchen; alterndes leder.
teilabdrücke fremder menschen in meinem inneren, der feine regen, den man am fenster beobachten kann, der, obwohl man ihn kaum sehen kann, alles benetzt. auf dem stuhl schlafen mir die gliedmaßen ein, der winkel zu gering, die beine zu kurz; im bus fahren, die füße in der luft baumeln lassen müssen wie ein fünfjähriges kind; in der straßenbahn alles zu klein zu eng zu viel, bilder in den händen auf den händen unter den handflächen. zeitschriften, unwirkliche menschen schöne menschen einschüchternde menschen, es hat sich in die haut aller gekratzt so wie das gewicht dieser welt.

der blick in den himmel, wolkenfetzen vor dem inneren auge, eine sonne, die blendet. sie nennen es störung, aber was ist denn eigentlich schon normal?